kriesenmanagement

In den letzten Jahren hat sich die Agrar- und Ernährungswirtschaft immer wieder mit Skandalen und Krisen konfrontiert gesehen.

Von diesen Ausnahmesituationen waren nicht nur einzelne Unternehmen, sondern oft ganze Sektoren und Wertschöpfungsketten betroffen und zum Teil die Existenz derselben massiv gefährdet.

Um in internationalen Märkten langfristig bestehen zu können, haben eine Reihe von Unternehmen bereits Personen aus der Führungsebene mit Aufgaben in Krisenstäben beauftragt. Auch in öffentlichen Organisationen in der Lebensmittelüberwachung sowie im Gesundheitswesen konzentrieren sich Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen auf Aufgaben in Task Forces und Krisenstäben.

Für die Gruppen von Verantwortlichen ist es wichtig, produkt-, prozess- und unternehmens-bezogene Risiken zu kennen und zu beherrschen, um die Querschnittsaufgabe Sicherheits-Beauftragter oder -Manager übernehmen zu können.

Ob ein Krisenstab oder eine Taskforce eine Krise schnell und erfolgreich bewältigen kann, hängt in erster Linie davon ab, wie gut jedes einzelne Mitglied auf eine eventuell eintretende Krise vorbereitet ist und wie das Team in den ersten Minuten/Stunden einer Krise auf diese reagiert.

Daher ist es umso wichtiger, sich bereits im Vorfeld auf den Ernstfall vorzubereiten, um in einer Krisensituation richtig reagieren zu können.

 

Zielgruppe: Mitglieder von Task Forces und Krisenstäben, Mitglieder von öffentlichen Organisationen der Lebensmittelüberwachung und des Gesundheits- und Veterinärwesens.

Erforderliche Module: Integrierte Managementsysteme – Anforderungen Agri + Food (IMS) / Sicherheits- und Gesundheitsmanagementsysteme (SMS) / Interne Organisation und Verantwortung (IOV) / Anforderungen an Sicherheits- und Krisenmanagement in Normen und Standards (RNS) / Public-Private-Partnership Organisationsstrukturen (PPPO) – der Abschluss besteht in einer praktischen Seminararbeit zu Themenbereichen aus dem Gesundheits- und Krisenmanagement.