Ergänzend zu den auf globale Wertschöpfungsketten für Lebensmittel ausgerichteten Branchenstandards der EQA-Mitglieder Global G.A.P, IFS und GS1 etabliert EQAsce seit 2015 einen eigenen internationalen Bildungsstandard für Fach- und Führungskräfte.

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Ziel ist es, Verantwortliche für das Qualitäts-, Risiko und Krisenmanagement in allen Stufen der Wertschöpfungsketten für Obst, Gemüse, Fleisch, Milch, Fisch, Eier und kühlpflichtige verarbeitete Produkte oder über die Gastronomie verkaufte Speisen und Getränke weltweit mit einem grenzübergreifend, harmonisierten Qualifizierungsangeboten zu erreichen.

Treiber für die Internationalisierung und Harmonisierung von Bildungsinhalte und Bildungsabschlüsse sind Universitäten. Seit Oktober 2017 können die EQAsce- Zertifizierungsgremien auf die Expertise von Dozentinnen und Dozenten eines neutralen , internationalen Universitätsnetzwerk zurückgreifen, die sich zu einem Thematischen Universitätsnetzwerk zusammengeschlossen haben ( Memorandum of Understanding).

Strategische Wirtschafts- Wissenschafts-Partnerschaften werden derzeit verstärkt innerhalb Europas aber auch mit Japan aufgebaut.

Thematisches Universitätsnetzwerk

Koordinierende Funktionen beim Aufbau eines Thematischen Universitätsnetzwerkes hat das International FoodNetCenter der Universität Bonn. Eine Vielzahl bereits bestehender jahrelanger Partnerschaften der Universität Bonn bilden die Netzwerkknoten für TUNEQA.

Eine wichtige gemeinsame Aktivität der Universitäten sind die Joint Summer Schools, die jährlich von mehreren Hochschulen gemeinsam zu einem Thema  organisiert und durchgeführt werden.

Darüber hinaus findet ein reger Austausch von Dozenten und Dozentinnen statt, um gemeinsam Lehrmaterialien im Rahmen es EQA-Standards Quality System Manager Junior zu entwickeln oder zu aktualisieren.

Im Bild (v.l.n.r.): Dr. h.c. Halier, European Retail Academy, Christian Grütters, Aufsichtsratsvorsitzender von EQAsce, Prof. Dr. Brigitte Petersen, Vorsitzende International FoodNetCenter der Universität Bonn, Prof. Dr. Emma Maldonado, Universität Champingo, Mexico, Prof. Dr. István Komlósi, Universität Debrecen, Ungarn, Dr. Susanne Lehnert, Mitglied des Vorstands von EQAsce, Prof. Dr. Sebastian Jarzebowski, Universität Warschau
Anlässlich der Unterzeichnung des “Memorandums for Understanding“ am 8.Oktober 2017 im Rahmen der ANUGA in Köln.

Im Bild (v.l.n.r.): Dr. h.c. Halier, European Retail Academy, Christian Grütters, Aufsichtsratsvorsitzender von EQAsce, Prof. Dr. Brigitte Petersen, Vorsitzende International FoodNetCenter der Universität Bonn, Prof. Dr. Emma Maldonado, Universität Champingo, Mexico, Prof. Dr. István Komlósi, Universität Debrecen, Ungarn, Dr. Susanne Lehnert, Mitglied des Vorstands von EQAsce, Prof. Dr. Sebastian Jarzebowski, Universität Warschau. Anlässlich der Unterzeichnung des “Memorandums for Understanding“ am 8.Oktober 2017 im Rahmen der ANUGA in Köln.

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Im Bild (v.l.n.r.): Dr. h.c. Halier, European Retail Academy, Christian Grütters, Aufsichtsratsvorsitzender von EQAsce, Prof. Dr. Emma Maldonado, Universität Champingo, Mexico. Anlässlich der Unterzeichnung des „Memorandum for Understanding“ am 8.Oktober 2017 im Rahmen der ANUGA in Köln.

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Im Bild (v.l.n.r.): Christian Grütters, Aufsichtsratsvorsitzender von EQAsce und Prof. Dr. István Komlósi, Universität Debrecen, Ungarn. Anlässlich der Unterzeichnung des “Memorandums for Understanding“ am 8.Oktober 2017 im Rahmen der ANUGA in Köln.
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Auf der Ebene der Hochschulen erfolgt die Anerkennung von Prüfungsleistungen von Studierenden, die an unterschiedlichen Standorten weltweit  ihre akademische Ausbildung absolvieren und studienbegleitend Bildungspunkte für den EQA- Quality System Manager als Grundausbildung für die berufliche Weiterbildung zum Food Chain Manager oder Food Safety and Health Manager oder Risk and Crisis Manager sammeln.

Weitere Informationen erhalten Sie über: Dr. Susanne Lehnert s.lehnert@eqasce.de

Internationales One Health Netzwerk

Mit keinem anderen Thema beschäftigt sich derzeit die internationale Wissenschaft aber auch Agrar- und Ernährungswirtschaft weltweit so intensiv, wie mit dem One Health Gedanken und den One Health Netzwerken, die sich in den letzten Jahren in unterschiedlichen Ländern geründet haben.

Verantwortlichen in Wertschöpfungsketten, die mit Futtermitteln oder Lebensmitteln weltweit handeln, vermitteln die EQA- Kursangebote oder Internationalen Tagungen, warum sich viele Probleme nur durch eine interdisziplinäre und internationale Forschung und Entwicklung im Sinne des One Health Ansatzes lösen lassen. Wie sich Zoonose Erreger in Futter- und Lebensmittel aufgrund des internationalen Handels verbreiten können und welche Präventionsmaßnahmen dies verhindern können, gehört ebenso zum Inhalt der EQA Trainings wie die Vermittlung von Konzepten und Strategien, wie sich eine Zunahme antibiotikaresistente Mikroorganismen in Gewässern und der Umwelt verhindern lässt.

Sowohl EU Programme als auch nationale Förderprogramme unterstützen Akteure, die sich zu One Health Netzwerken interdisziplinär zusammenschließen.

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Bild: Internationale Studierende präsentieren die Ergebnisse ihrer Forschungsarbeiten anlässlich der GISKOHN und des International OneHealth Food Safety Congress vom 17.-19-September 2018 an der Universität Bonn.

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Bild: Gespräche zwischen Studierenden, Forschenden und Lehrenden anlässlich der GISKOHN und des International OneHealth Food Safety Congress vom 17.-19-September 2018 an der Universität Bonn.
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Bild: Internationale Studierende präsentieren die Ergebnisse ihrer Forschungsarbeiten anlässlich der GISKOHN und des International OneHealth Food Safety Congress vom 17.-19-September 2018 an der Universität Bonn.

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Bild: Gespräche und Networking zwischen Studierenden, Forschenden und Lehrenden anlässlich der GISKOHN und des International OneHealth Food Safety Congress vom 17.-19-September 2018 an der Universität Bonn.

Am 17. September 2018 hat sich EQA aktiv an der Vorbereitung und Durchführung eines internationalen Netzwerk Treffen beteiligt. EQAsce ist Mitglied des Netzwerks GISKOHN (Global Initiative Sharing Knowledge of One Health Networks). Ziel dieses Netzwerks ist es, eine Expertendatenbank aufzubauen und den Erfahrungsaustausche zwischen Fach- und Führungskräften in der Agrar- und Ernährungswirtschaft auf diesem Gebiet zu fördern. Das International FoodNetCenter der Universität Bonn erhielt zur Entwicklung eines Konzeptvorschlag für die zukünftigen Aufgaben von GISKOHN eine Förderung durch die Landwirtschaftliche Rentenbank.

Nähere Informationen erhalten Sie über: Prof. Dr. Brigitte Petersen b-petersen@uni-bonn.de

Osteuropa Partnerschaft

Immer mehr Erzeuger von Obst und Gemüse oder Lebensmitteln tierischen Ursprungs aus osteuropäischen Ländern streben an, zukünftig vermehrt auch an den Lebensmitteleinzelhandel in Westeuropa liefern zu können.

Sie interessieren sich daher insbesondere für die rechtlichen Rahmenbedingungen und die Anforderungen an Eigenkontrollsysteme der internationalen Branchenstandards sowie die Umsetzungsbeispiele , wie sie erfüllt werden können.

Hierzu zählen die Monitoring Systemen bezogen auf Pflanzenschutzmittel, Tierarzneimittel oder Tierkrankheiten aber auch die Möglichkeiten des Aufbaus von Identifikations- und Rückverfolgbarkeitssystemen innerhalb von Zulieferketten zum Lebensmitteleinzelhandel. Im Vordergrund steht aber Qualifikation von Fach- und Führungskräfte vor Ort zu qualifizieren. Ihnen wird vermittelt, wie sie das Service Angebot von EQA nutzen und an die besonderen Bedürfnisse ihrer Zulieferketten maßgeschneidert anpassen können.

Nähere Informationen erhalten Sie über: Dr. Andriy Kubarenko avk@eqasce.eu

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Im Bild: Dr. Andriy Kubarenko anlässlich des OneHealth Food Safety Congress vom 18.-19. September an der Universität Bonn im Gespräch mit Teilnehmenden.

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Im Bild: Dr. Andriy Kubarenko anlässlich des OneHealth Food Safety Congress vom 18.-19. September an der Universität Bonn im Dialog mit der Expertenrunde bei Dr. Eckart von Hirschhausen.

Internationale genossenschaftliche Bildungsallianz

Mit EQAsce als erste Europäische Bildungsgenossenschaft und als Spin –off aus der Universität ist bereits ein wertvoller Baustein für eine internationale genossenschaftliche Bildungsallianz gelegt.

Am Rande eines Dreifach Jubiläums (200 Jahre Universität Bonn, 200 Jahre Raiffeisen und 150 Jahre Winzergenossenschaft Mayschoß) [>Festschrift] trafen sich am 20. September 2018 Vertreter von EQA, der Vorstand und Aufsichtsrat der größten Genossenschaft der Welt ZEN- NOH aus Japan, Geschäftsführer und Vorstände deutscher Genossenschaften und genossenschaftlicher Verbände sowie Inhaber von Stiftungsprofessuren, die im Ausland von Genossenschaften finanziell unterstützt werden.

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Im Bild: Prof. Dr. Brigitte Petersen, Tierwissenschaftliches Institut der Universität Bonn und Kenji Sakai, Business General Manager vin ZEN-NOH, London, anlässlich des Dreifachjubiläums an der Universität Bonn am 20.September 2018.

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Im Bild: Werner Böhnke, Vorsitzender der Deutschen Friedrich-Wilhelm-Raiffeisen-Gesellschaft und Genichi Jinde, Präsident und CEO von ZEN-NOH, anlässlich des Dreifachjubiläums an der Universität Bonn am 20.September 2018.

Dabei wurde die Idee einer internationalen genossenschaftlichen Bildungsallianz konkretisiert und eine Road Map erstellt, wie kurzfristig eine Deutsch- Japanische Bildungsallianz zur Qualifikation von praktischen Landwirten bis zum Jahr der Olympiade in Japan 2020 aufgebaut werden kann.

Darüber hinaus ist festgelegt worden, jährlich eine internationale Veranstaltung im am 20. September 2018 feierlich eröffneten Raiffeisen Hörsaal zu aktuellen Zukunftsthemen im genossenschaftlichen Verbund gemeinsam vorzubereiten und durchzuführen.

Nähere Informationen erhalten Sie über: Dr. Susanne Lehnert s.lehnert@eqasce.de